Winnenden, Schwaikheimer Straße: Noch zehn Wohnungen zum Verkauf.
Die Immobilienfirma Pfleiderer lässt an der Schwaikheimer Straße 33 Wohnungen und sechs Reihenhäuser bauen
Presseveröffentlichung Zeitungsverlag Waiblingen, Tobias Klecker
WINNENDEN. Wer von Schwaikheim kommend nach Winnenden fährt, die „Bonanza-Strecke“ (L 1140) nutzt, oder über diese Straße die Stadt verlässt, kommt unweigerlich an der aktuell größten Baustelle der Firma Pfleiderer vorbei. An der Schwaikheimer Straße entstehen 33 Wohnungen und sechs Reihenhäuser. Noch können Interessenten dort Wohnungen erwerben. Welche sind noch zu haben und was kosten sie?
Es ist ein ungewöhnliches Bild in diesen Zeiten. Ähnlich große Bauvorhaben sind in der Gegend, eine Ausnahme ist das „Mega-Projekt“ an der Gerberstraße (dort entstehen 65 Wohnungen), zur Seltenheit geworden. Seit Sommer des vergangenen Jahres werkeln an der Schwaikheimer Straße zahlreiche Arbeiter. Lkw bringen Baumaterialien, der Arm eines Krans schwenkt über der Baustelle hin und her. „Wir sind voll in der Rohbauphase“, sagt Sven Andrä, Geschäftsführer bei Projektbau Pfleiderer.
Im März 2027 sollen die Käufer einziehen
Das Grundstück ist über einem halben Hektar groß – auf der einen Seite vom Zipfelbach und auf der anderen von der Schwaikheimer Straße begrenzt. Erst im Sommer 2025 machten Abrissbagger die bis dato bestehenden Gebäude dem Erdboden gleich. Seit September wird an den neuen Häusern gearbeitet. Und die Handwerker sind zwischenzeitlich weit fortgeschritten. Nun sind sie mit dem Dachaufschlag beschäftigt. „Wir liegen im Zeitplan“, sagt Sven Andrä. Im kommenden Frühjahr, wohl im März 2027, sollen die Käufer in ihre Wohnungen oder Reihenhäuser ziehen können.
Während im August 2025 noch 17 Wohnungen zu haben waren, sind es nun noch zehn. Und zwar aus allen „Kategorien“. Will heißen: Es sind noch Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen auf dem Markt. Mit welchen Preisen müssen Wohnungssuchende rechnen? Am „günstigsten“: Zwei Zimmer auf 53 Quadratmeter für 306.900 Euro. Vier-Zimmer-Dachgeschosswohnungen (110 Quadratmeter), von denen noch zwei verfügbar sind, kosten 699.900 Euro. Auch zwischen diesen beiden Wohnungsgrößen und Summen werden Interessenten fündig. Drei Zimmer auf 73 Quadratmeter sind 436.900 Euro teuer. Wer vier Zimmer (89 Quadratmeter) haben möchte und auf das Dachgeschoss verzichtet, bezahlt 518.900 Euro.
Sven Andrä zeigt sich mit dem Verkaufsstand zufrieden. „Für uns läuft es hier ganz hervorragend“, sagt er. Ein Grund für die Quote ist das Haus Elim. Deren Verantwortliche haben zehn Wohnungen für ihre Mitarbeiter erworben, um sie an diese zu vergünstigten Konditionen zu vermieten. Das Pfleiderer-Team entschied sich bewusst, auch kleinere, erschwinglichere Wohnungen zu bauen und fährt mit dieser Strategie offenbar gut. Dabei berichtete Björn Riker, von der gleichnamigen Immobilienfirma erst kürzlich gegenüber unserer Redaktion, dass sich derzeit eher die großzügigen Wohnungen gut verkaufen würden. Das kann der Pfleiderer-Geschäftsführer nicht bestätigen. Der Verkauf laufe über alle Wohnungsgrößen kontinuierlich, sagt Andrä.
Pfleiderer baut derzeit auch andernorts
Derzeit baut das Unternehmen aus Winnenden auch an der Nikolaus-Lenau-Straße, nahe des Aldi-Supermarktes. Im kommenden Jahr sollen die Arbeiten für ein Projekt an der Seehalde beginnen, erzählen die Pfleiderer-Verantwortlichen. Geplant ist ein Mehrfamilienhaus mit zehn bis zwölf Wohnungen. Der Verkaufsstart soll im vierten Quartal liegen, also noch in diesem Jahr.